Glacé ist angesagt – aber muss man erst darum bitten?

In unserm Haus an der Planaterrastrasse 11 gibt es zwei sogenannte Player: die Genossenschaft bainvier mit den 15 Wohnungen und das Bistro-Restaurant Kulturpunkt mit den Eventsälen und den Mittagsmenüs. Beide Gruppen sind sowohl selbstständig wie aber auch miteinander verflochten. Doch dieses Geschäftsmodell – man lässt sich seine Unabhängigkeit und unterstützt sich gleichzeitig – hat es in sich: man wird halt hie und da überrascht und wundert sich.

Plötzlich hiess es, dass unser bewährter Koch Sebastian am 13. Juni seinen letzten Arbeitstag hat. Wir Bewohnende sollen ihn doch nach dem Mittagessen mit einem Geschenk verabschieden. Ich war schon etwas betrübt, denn ich mochte seine vegetarische Küche und war oft am Mittagstisch anwesend. Nun also das letzte Essen mit seinem bayrischen Kartoffelsalat.

Aber auf unserer Terrasse unter den Sonnenschirmen war es sommerlich heiss – und wo war nun die Glacéauswahl, von der vor etlichen Wochen die Rede war? Es sollte ja so ein Eiswagen angeschafft werden mit einer Auswahl von verschiedenen Cornets und Eisbechern. Schon sonderbar: unsere Gastrochefin Lenka sprach von Glacé, und doch war nirgendwo ein Flyer oder ein Plakat, die diese Neuigkeit auch angepriesen hätten. Es wurde etwas von Lieferbedingungen gemurmelt. Aber Glacé wenn nicht jetzt wann dann?

Heute ging ich einfach an die Theke und verlangte frech ein Cornet zum Dessert. Dieses kam und im Nu hatte dann die ganze Gesellschaft so etwas herrlich Kühles in der Hand. Bleibt zu hoffen, dass der neue Koch, der am Montag im Kulturpunkt seine Stelle antritt, das Glacésortiment von Anfang an in seinen Menüplan einbauen kann. Und es bleibt auch zu hoffen, dass die Infos zwischen bainviver und Kulturpunkt gegenseitig fliessen, sodass alle im Haus immer auf dem neuesten Wissensstand sind.

2 Antworten auf „Glacé ist angesagt – aber muss man erst darum bitten?

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  1. Liebe Susi, freut mich, dass Du ein Glacé bekommen hast, geniesse es. Das Kulturpunkt Team gibt alles, damit seine Gäste sich wohlfühlen, wie Du siehst. Auf bald, vielleicht am Montags-Treff für die Freiwilligen? Herzlich, Rita

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