Der Muttertags-Kafi war eine Premiere

Viele Anlässe im Haus inbuonacompagnia haben sich längst fest etabliert. So auch der Aktionstag vom kommenden Samstag, wenn das Gebäude vom Keller bis unters Dach geputzt wird. Ich selber habe mich wieder auf der Liste eingetragen, den Lift mit seinen Chromstahlteilen samt allen automatischen Türen in jedem Stockwerk zu polieren. Aber wie gesagt – die Frühjahrsputzete spielt sich jedes Jahr ähnlich ab.

Doch nun haben wir neue und jüngere Bewohner und Bewohnerinnen im Haus. Und die haben neue Ideen! Hängt doch seit vorgestern ein Anschlag an der Türe: Muttertags-Kafi Sonntag 14 Uhr, Ute und Ursi haben gebacken. Was, mitten am Nachmittag? wer soll da schon kommen? Aber unsere beiden Neuen, Ute und Ursi, konnten einen vollen Erfolg buchen. Offenbar waren nicht alle auswärts mit der jüngeren Generation verabredet, und so trudelten gut zwanzig Leute zum wunderhübsch gedeckten Cafétisch ein. Klar ist: wenn es bei uns im Haus „Kaffee“ heisst, dann ist immer auch ein Cüpli zum Auftakt mitgemeint! Ute und Ursi als Gastgeberinnen strahlten um die Wette und konnten viel Lob für die essbaren Herzli-Dekorationen ernten. Als dann Ruth noch die Jukebox mit einem Evergreen zum Spielen brachte war das Glück vollkommen.

Es gäbe ja noch mehr neue Anlässe zum Feiern, meinte schliesslich Silvio, etwa Freitag den 13. oder Vollmond. Aber bringen wir jetzt erst einmal den Aktionstag vom Samstag hinter uns. Der ist nämlich ziemlich streng, obwohl zum Schluss auch hier ein Cüpli samt Zutaten winkt.

Wenn es um Abfluss, Überlauf und Dichtungen geht

Die Genossenschaft inbuonacompagnia wird ja diesen Sommer ihr zehnjähriges Bestehen feiern. Deshalb, und sowieso, weil wieder einmal diverse Kontrollen in den 25 Wohnungen des Hauses angesagt sind, gehen unsere beiden hauseigenen Handwerker Claudio und Hanspeter mit dem Werkzeugkasten von Küche zu Bad und von Bad zu Küche. Heute waren sie bei mir, und ich muss sagen, diese 10-Jahres-Aktion hat es in sich!

Am meisten gab die Küche zu tun. Dabei war ich doch der Meinung, dass alles gut funktioniert. Aber Hanspeter offenbarte schon gleich, dass man den Siphon spülen und die Dichtungen von den Stöpseln ersetzen musste. Huch, was sich da so angesammelt hatte… Dann ging es um den Dampfabzug, bei dem ein neuer Aktivkohlefilter eingesetzt wurde (nein, das hätte ich selber nicht gut hingekriegt). Beim Kühlschrank dann die Hebe-Schranktüre mit ihren Kompressionsfedern justieren, und schliesslich ging die Arbeit für Claudio im Bad weiter: Abfluss und Überlauf prüfen, ebenso die Plättlibefestigung mit der Haltestange von Brause – neue Dübel könnten gleich montiert werden.

Ich dachte ja, dass zur Mittagspause alles erledigt sei, aber unsere beiden Liegenschafts-Verantwortlichen machten weiter, bis auch noch das Spülbecken eine neue Fugenabdichtung erhielt. Nicht auszurechnen, was das kosten würde, wenn man eine auswärtige Firma beauftragt hätte, die auch noch eine saftige Wegpauschale verrechnet. Für diese werterhaltende Arbeit bekommen Hanspeter und Claudio eine bescheidene Abgeltung. Und ich war heilfroh, dass ich im Kühlschrank noch einen Durstlöscher hatte, mit dem ich die beiden zum Abschluss bewirten durfte.

Wisst Ihr was „Quilling“ ist ?

Wie schön! am kommenden Sonntag, 20. März, ab 16.30 Uhr findet in unserm Haus wieder einmal eine Vernissage statt. Und zwar geht es um Bilder, die eine Bewohnerin selber gemacht hat. Diese Kunstwerke – es sind Blumenarrangements aus Papier – zieren ja schon einige Zeit die Wände im Eingangsbereich. Aber wie sind sie hergestellt worden? „Quilling“ heisst die Technik, die am Sonntag von Vika Lorenz vorgestellt wird.

Vika, gerade 60 geworden, liebt den Kontakt mit Menschen. Sie war viele Jahre bei der Spitex tätig und arbeitet jetzt bei der Post in Chur. Doch gleichzeitig hat Vika die Fähigkeit, sich geduldig und mit äusserstem Geschick einer kunsthandwerklichen Tätigkeit hinzugeben. Dies ist das Quilling (aufspulen), das ursprünglich aus England stammt.

Anders als beim Scherenschnitt arbeitet man hier mit farbigen Papierstreifen, welche man durch Rollen, Aufspulen, Drücken, Kleben in die gewünschte dreidimensionale Form fügt. Stifte, Pinzette, Nadeln und Klebstoff bilden die Werkzeuge, eine gute Fingermotorik und etwas Geduld sind hilfreich. Im Internet gibt es Bastelanleitungen und Schablonen, mit deren Hilfe man nette Glückwunschkarten und Dekorationsartikel herstellen kann.

Aber Vika ist darüber längst hinaus gewachsen! Sie hat eine künstlerische Form gefunden, die man einfach bewundern muss. Ihre Blumenbilder sind so wirklichkeitsnah gestaltet, als könnte man gleich die Nase in die Blüte stecken, um den Duft wahrzunehmen. Doch tatsächlich „wachsen“ diese Pflänzchen ja hinter Glas und benötigen einen speziellen Bilderrahmen.

Vika ist mit ihrem Mann Lorenz vor etwa einem Jahr bei uns in der ibc eingezogen. Eigentlich ist sie Russin, mit gleichzeitig ukrainischen Wurzeln. Ja, sehr viele Menschen hätten eben in beiden Ländern Familie und Freunde, sagt sie und man spürt, dass die derzeitigen Nachrichten für sie grosses Bekümmernis sind. Da übt kreatives Schaffen sicher eine gute Wirkung auf die Seelenlage aus. Ein bis zwei Monate benötige sie schon für ein Bild, wenn sie täglich zwei Stunden daran arbeite. Und sie möchte auch gerne Kurse geben um andere Menschen mit der Quilling-Technik zu begeistern.

Am kommenden Sonntag ist eine gute Gelegenheit, sich über das Quilling zu informieren und gleichzeitig wieder einmal Vernissage-Stimmung in unserm Haus zu geniessen.

Wenn es nur ums Türeschliessen geht

Vor dem Hintergrund eines Krieges mitten in Europa und angesichrs von Hunderttausende n Menschen auf der Flucht erscheint das Zwischenmenschliche bei uns mitunter als banal. Tatsächlich wird der Frieden und Unfrieden in unserer Wohngemeinschaft den geopolitischen Gang der Dinge nicht beeinflussen. Aber das Beispiel der Ukraine – wo Menschen ihr Leben für freie Wahlen aufs Spiel setzen-sollte uns vielleicht daran erinnern, wie wichtig es ist, Hass und schlechten Gedanken auch in unserer Wohngemeinschaft keine Chance zu geben. Ärger und Missmut können ja schon durch eine Kleinigkeit entstehen. Man mag darüber lächeln, aber unlängst ging es darum, ob gewisse Türen in unserm Haus tagsüber offen bleiben dürfen oder nicht. Am runden Kaffeetisch im Gemeinschaftsraum wunderte man sich kürzlich, dass die Türen im Erdgeschoss nicht mehr wie zu Coronazeiten offen blieben. Weil Türfallen als Herd für Virusübertragung galten liess man die Türen monatelang offen. Da inzwischen scheinbar die Gefahr eines Feuerausbruches als grösser eingestuft wird, sollen diese Brandschutztüren jetzt wieder den ganzen Tag zu bleiben.

Das gefällt einigen unserer Mitglieder nicht, und sie empfinden physische Barrieren als Hindernis für gesellschaftliche Interaktionen. Ruth sagt: „Geschlossene Türen erschweren die Kontaktaufnahme, kein „hoi“ ist möglich, und wer zwei Taschen oder gar Krücken trägt wird eingeklemmt.“ Doch nur mit Meckern gibt sich Ruth nicht zufrieden: Ein Rundmail geht an den Vorstand und alle hier Wohnenden. Und siehe da – unser Vorstand erweist sich als beweglich und verkündet schon am nächsten Tag: die zwei Türen zum Gemeinschaftsraum dürfen tagsüber bis 19 Uhr geöffnet bleiben! Sichtkontakt und Frieden in der ibc sind wieder gewährleistet – ach, könnten die grossen Probleme in der Geopolitik doch ebenso leicht gelöst werden!

Wenn die Schneefräse in Aktion ist

Gestern früh bin ich erwacht, weil ein unruhiger Lichtstrahl durchs Fenster meiner Parterre-Wohnung drang. Aber es war ja noch nicht einmal sechs Uhr! Noch im Pijama trat ich kurz auf den Balkon und sah, dass da jemand schon so beizeiten mit der Schneefräse zugange war. Wirklich hatte es ja die ganze Nacht geschneit!

Zur Liegenschaft der ibc gehört eben ein grosser Vorplatz, ebenso gibt es eine Garagenausfahrt, die geräumt werden muss. Dazu weiss Michael, der zu den Gründern der ibc gehört, eine Anekdote: „Wir sind ja im Sommer 2011 eingezogen. Als dann im Winter reichlich Schnee fiel, versuchten wir mit Schaufeln die Ausfahrt frei zu kriegen. Aber wir brachten die Schneemassen nicht über die hohe Mauer. Also fuhren Ruedi und ich nach Domat/Ems zur Firma Zimmermann, die Motorgeräte aller Art führt. Wir kauften diese Honda-Schneefräse, die ja immer noch im Einsatz steht.“ Zwar habe es seither auch Winter ohne Schnee gegeben, aber gerade jetzt habe sich die Schneefräse wieder als sehr nützlich erwiesen.

Und warum so früh am Morgen? Nun, Michael hatte den Wetterbericht studiert. Man musste am Vormittag mit Schneeregen oder sogar Regen rechnen, und Nassschnee lasse sich kaum mehr maschinell räumen. Ohnehin kamen nach der Fräse noch die Schaufeln zum Einsatz. Andere „gute Hausgeister“ schippten die letzten Reste „Pflotsch“ weg und streuten Salz, wo sich Eis bilden könnte.

Die Frage bleibt, ob sich eine benzinbetriebene Schneefräse mit dem Minergie-Standard unseres Hauses verträgt. Mittlerweile gebe es auf dem Markt auch Elektrogeräte, meint Michael: „Doch unsere über zehn jährige Fräse benötigt nur wenig Benzin, wird ja nicht oft eingesetzt und erweist sich dank guter Wartung sicher noch lange Zeit als nützlich.“

Eine Trübung zum Jahresende

Es gibt solche Tage – und es gibt solche Tage! Gerade noch haben wir ausgelassen und fröhlich den Advent gefeiert, uns mit vollem Glas zugeprostet. Wir waren in Festlaune, doch das alte Jahr verabschiedet sich in unserer Genossenschaft mit einem Todesfall und einem Austritt. Die eine, Elisabeth, schon lange Zeit leidend und zuletzt im Pflegeheim Vilters, ist letzte Woche dort bestattet worden. Die andere, Rosi, durchaus noch munter, verlässt uns, weil sie mehr Betreuung braucht. Sie ist mit 91 Jahren unsere älteste Bewohnerin und zieht diese Woche ins Seniorenzentrum Domat/Ems.

Diesen Abschied wollten wir mit einem gemeinsamen Apéro würdig feiern und unser langjähriges Mitglied ehren. Solche spontane Anlässe werden jeweils beim Eingang zum Gemeinschaftsraum angekündigt. Aber dann dies: in roter Schrift heisst es plötzlich „Aus Sicherheitsgründen wegen Corona leider abgesagt“. Eine Grusskarte mit allen Unterschriften soll Rosi und alle andern trösten.

Ob jemand aus unserm Kreis im Quarantäne ist? Oder ob es bloss im Freundes- und Familienkreis ausserhalb der Genossenschaft Betroffene gibt? Klar, wer hat nicht über die Festtage Besuche gemacht. Das alles trübt die Stimmung zum Jahresausklang, und gemeinsames Gläserklingen ist jetzt nicht angesagt. Persönlich hoffe ich nur, dass diese „Absagitis“ nicht auch noch den angesagten Kinoabend in unserm Haus betrifft. Unser Kino-Operateur Ruedi hat auf den 7. Januar den Film „Man spricht Deutsch“ angekündigt – eine Komödie! Es soll etwas zum Lachen mit dem bayrischen Kabarettisten Gehard Polt sein. Und das täte uns allen zum Jahresanfang wirklich gut.

So ein Apéro gefällt allen!

Nun wohne ich schon sieben Jahre in der Genossenschaft ibc in Bonaduz, aber so ein Weihnachtsfest wie zum diesjährigen dritten Advent habe ich noch nie erlebt! Bisher gab es immer ein feines Menü und man sass an festlich gedeckten Tischen im Kerzenlicht. Wegen Corona war dann letztes Jahr leider gar nichts, aber dafür war jetzt umso mehr Geld von unserer Fünfliberkasse vorhanden. Es formierte sich eine Gruppe mit ideenreichen Frauen und Männern, und am 3. Adventssonntag war es soweit.

Das Team hatte den ganzen Parterre-Bereich von Haus A über den Gemeinschaftsraum bis ins Haus B mit Lichterteppichen und weiss gedeckten Tischen ausgeschmückt. Ich weiss nicht, wieviele Platten mit Köstlichkeiten aus den diversen Küchen gebracht wurden. Unsere Mitglieder hatten wohl stundenlang winzige Brötchen geschmiert, Blätterteig gefüllt, Salate in Gläser gelöffelt, Sösslein gemixt und und… Alles war fürs Auge prächtig hergerichtet, natürlich auch das Dessertbuffet.

Und die Getränke? Da präsentierte unser Präsident Silvio für jeden ein mit einem Namensstern gezeichnetes Weinglas. So konnte man auch einmal sein Glas irgendwo abstellen und fand es dann wieder. Genügend Stühle am Rand der Szene erlaubten nette Plaudereien mit immer wieder wechselnden Teilnehmenden. So soll es doch sein!

Aber was war mit der Sicherheit punkto Aerosole in der Luft? Nun, unser Carlo hatte ein Co2-Messgerät aufgestellt, und das gab einen pfeifenden Ton von sich, wenn die Luft gesättigt war. Dann wurden für eine Weile beiderseits Türen nach draussen geöffnet.

Und übrigens: natürlich gab es Reste, die dann zu später Stunde in den gemeinschaftlichen Kühlschrank wanderten. Heute, am Tag nach dem Fest und nach dem grossen Aufräumen, durfte man sich bedienen, denn weggeworfen wird bei uns sicher nichts!

Ach, diese Bedienungsanleitungen

Wir haben ja bei uns in der ibc vier Waschmaschinen zur Verfügung, die man ohne Reservierung benützen kann. Aber nach mehr als zehn Jahren Gebrauch hat die eine Maschine jetzt „den Geist aufgegeben“, das heisst, sie konnte nicht mehr repariert werden. Eine neue Waschmaschine musste her, natürlich eine der modernsten, die noch mehr kann als die älteren Modelle. Gut, aber die beigefügte Bedienungsanleitung hat es in sich: achtzig Seiten umfasst das Büchlein!

Man kann ja eine Weile ausweichen und die alte Lieblingsmaschine benutzen, sofern diese nicht besetzt ist von jemandem, der oder die auch nicht gern Gebrauchsanweisungen liest. Die meisten im Haus ibc sind es halt noch gewohnt, Schalter zu drehen und Knöpfe zu drücken, aber neu geht es um Sensortasten, die nur mit Fingerspitzen berührt werden wollen. Ja, wir sind keine Millenials, brauchen etwas länger, doch mit etwas gegenseitiger Unterstützung kapieren wir es auch.

Ich sitze also mit besagtem Heftli auf dem Hocker in der Waschküche und studiere gerade, was „Wäsche nachlegen“ heisst. Da kommt Lisbeth und erklärt: „Wenn du ein paar Stücke in der Wohnung vergessen hast, die auch gewaschen werden sollten, dann kannst du mit dieser Funktion die Maschine stoppen, öffnen und alles noch hineinlegen.“ Grossartig, oder? Nun, ich wähle erst einmal „Dunkles/Jeans“ bei 60 Grad und wirklich kommt alles gut heraus. Die Masken, die ich vergessen habe, wasche ich dann nächste Woche.

Nächstens soll ja auch die Kaffeemaschine im Gemeinschaftsraum durch eine neue ersetzt werden. „Aber glaub ja nicht, dass die dann einfacher zu bedienen ist als die alte“, meint Jolanda als Verantwortliche für die Kaffeemaschine zu mir. Neue Modelle seien heute gewiss auch mit Sensorfunktionen ausgestattet. Ach, dann studieren wir halt wieder Bedienungsanleitungen!

Wir sind ein Beispiel für „Wohnformen im Alter“

Letzte Woche fand in unserm Haus ibc wieder einmal eine Tavolata statt. Eingeladen hatten die zwei Hobbyköche Guiseppe und Ruth, und angekündigt waren „gefüllte Peperoni“. Aber nicht nur: unser Präsident Silvio sprach davon, dass auch ein Kamerateam erscheinen würde, um Aufnahmen unter dem Titel „Wohnformen im Alter“ zu machen.

Was war denn so spannend an unserm gemeinsamen Znacht? Nun, die Migros Bank beabsichtigt, ihre Kunden und Kundinnen mit einer Reportage über Wohnformen im Alter zu informieren. Und da war unsere Genossenschaft als Partnerin gerade ideal. Ein typischer Anlass im Spektrum unserer gemeinsamen Aktivitäten ist ja die Tavolata. Da traf es sich gut, dass Giuseppe und Ruth gerade die farbenprächtigen Peperoni aus dem Ofen vorbereitet hatten – wie das duftete!

An diesem Drehabend kamen also Maurus und Christian von der Churer Agentur Rob Nicolas und wuschelten eine Weile zwischen den Tischen umher. Sie konnten sicher prächtige Aufnahmen von unsern vollen Gläsern und Tellern sowie von zufriedenen Gesichtern machen! Und ja, es sollen nächstens noch Einzel-Interviews mit einigen Bewohnern und Bewohnerinnen gemacht werden. Wir von der ibc sind natürlich stolz darauf, dass wir als gutes Beispiel für das Thema „Wohnformen im Alter“ dienen können.

Martinitag und Kellerkino

Ja, bei uns in der ibc ist wieder allerhand los. Erst gerade haben wir die Enthüllung der Steinbock-Skulptur gefeiert. Diese befindet sich ja im Garten vor Haus A, sodass alle, die sich auf der Oberen Bahnhofstrasse zwischen Bahnhof und Gemeindehaus bewegen, einen Blick darauf werfen können. Kunst am Bau für alle, darf man sagen, und zu verdanken haben wir dies dem kunstsinnigen Mitbewohner Pesche. Er als Stifter hat den einheimischen Künstler Claudio Caprez mit der Ausführung beauftragt – ein gelungenes Werk!

Im Winterhalbjahr soll auch wieder unser Kellerkino aktiviert werden. Das technische Equipment ist ja vorhanden: der DVD-Player von Carlo, der Beamer von Esther, Compi und Soundanlage von Ruedi, die Schnapssammlung für die Uustrinkete im Gemeinschaftsraum. Jetzt braucht es nur noch die Filme auf DVD oder wenn wir sie direkt von Netflix streamen könnten: Lustige Filme oder kulturelle Themen, belehrende, alte und neuere, einheimische oder internationale Filme…

Aber manchmal läuft bei uns auch ganz spontan etwas ab. So wie heute, am Martinitag! Plötzlich hängt da ein Anschlag beim Eingang, dass wir gemeinsam den Fasnachtsauftakt besuchen wollen. Also Treffpunkt um 11 Uhr vor dem Haus. Unglaublich, wie schnell sich da gut und gern ein Dutzend ibc-Leute einfinden. Wir bewegen uns auf den Dorfplatz zu den Stücklifätzer-Guggen von Bonaduz. Diese sind im schrillen Kostüm parat und schmettern Töne, wie es halt zur Fasnacht passt. Schön, dass sich die Schulkinder und selbst alle Kindergartenkinder im Halbkreis zum Konzert einfinden. Fröhlich geht man dann auseinander, aber bei uns ist noch nicht ganz Schluss! Präsident Silvio lässt die Korken knallen, was nicht nur der Fasnacht gilt. Wir stossen mit Monika auf ihren Geburtstag an! Ja, es gibt eben immer etwas zu feiern in der ibc.

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