Unser einzigartiges Kellerkino und anderes

Ein Wiedersehen mit dem Film „Heldin der Lüfte“ im Kellerkino der ibc.

Das neue Jahr kommt auch in der ibc Bonaduz ins Rollen. Nachdem 2020 mit dem Dreikönigs-Brunch schon so stimmungsvoll begonnen hatte, folgte allerdings ein etwas heikles Thema. Es ging um die Zukunft unseres Kirschbaums, der ja leider nur noch wurmbefallene Früchte produziert. Nun, nach einer ausserordentlichen Versammlung bildete sich eine eigene Kirschbaumgruppe, die sich von Fachleuten Rat holen will. In vernünftigem Gespräch miteinander konnte also dieser Konflikt gelöst werden und der Baum wird nicht gefällt.

Wenn nämlich im Frühjahr wieder einmal der Zügelwagen vor unserer Liegenschaft steht, bedeutet das nicht, dass jemand in Unfrieden ausziehen will. Das Leben nimmt verschiedene Kurven und ja, auch mit ü70 kann einen noch die Liebe befallen. So erlebt es Elisabeth, die bald ausziehen wird, um ihrem Partner ins Prättigau zu folgen. Wir gönnen ihr das Glück, aber werden sie vermissen. Fredi hingegen verlässt uns aus praktischen Gründen: er zieht ins „Cadonau“ nach Chur, weil er zuweilen auch nachts Betreuung benötigt und die ibc das nicht bieten kann. Dies trifft uns natürlich, weil Fredi mit seinem Kontrabass zu unserer Hausmusik zählt und wir ungern auf den Berufsmusiker verzichten. Aber Silvio, unser Präsident, meinte: „Wir fliegen ihn dann ab und zu nach Bonaduz ein.“

Dann haben wir wieder einmal unser Kellerkino aktiviert. Wir könnten ja bequem im Gemeinschaftsraum einen Film ansehen, aber nein, da ist es im Gang des Kellers unten irgendwie spezieller! Zwar müssen die Deckenleuchten, die ja als Bewegungsmelder funktionieren, mit Klebband abgedeckt werden. Und auch durch die Seitenfenster ins Treppenhaus könnte Licht einfallen – also zukleben. Aber dann kommt unser Operateur Ruedi in Fahrt. Er hantiert mit Beamer und Kabeln, stellt Ton und Bild ein und los geht’s. Diese Woche schwelgten wir mit dem Rega-Film „Heldin der Lüfte“ zusammen mit vielen uns bekannten Schauspielern in der Engadiner Winterszene. Egal, wenn es im Keller ein paar Grad kühler ist, denn nachher erwärmt uns ein Schnaps und das gesellige Zusammensitzen, bevor es zur Bettruhe geht.

Advent, Advent…und nur Fondue Chinoise?

Panettone mit und ohne Rosinen und viele andere Leckereien….

An einer Bewohner/innenversammlung wurde das Datum festgelegt: wann sind die meisten von uns ibc-Leuten zum Weihnachtessen anwesend? Heisst: wann fehlen die wenigsten? Weil dies am letzten Sonntag war, lief alles unter dem Titel „Adventsessen“. Und ja, viel gekocht sollte nicht werden. Am besten organisieren wir nur ein Fondue Chinoise.

Aber punkto Logistik hatten wir uns arg getäuscht, denn ein Fondue Chinoise für rund dreissig Personen festlich zu arrangieren, das bedeutete Planung! Es wurden Listen erstellt: wer besorgt was für Fleisch und Gemüse? Haben wir überhaupt genügend Caquelons und Brenner? Ein Salatbuffet muss selbstredend auch sein, dazu die Kerzen und natürlich die weissen Stoff-Tischtücher. Wer rückt die Tische und Stühle zusammen und später wieder auseinander? Wird unsere Hausmusik (Klavier, Akkordeon, Bass) uns wieder beglücken?

Selber freute ich mich wie einst als Kind auf das Christbäumchen, das sich zu zarter Musik im Kreis dreht. Diese Installation ist das Werk von Lisbeth und Hanspeter. Wie schön, dass ich dabei sein durfte, obwohl ich doch nur gerade eine Schüssel Randensalat beigetragen hatte. Aber egal, wie bescheiden die Mithilfe war – hier fühlten sich alle willkommen und strahlten schon beim Apéro.

So nahm der Abend seinen beschwingten Verlauf bis hin zum Dessert mit gebrannter Crème und zweierlei Panettone. Während unsere Francine eine moderne Weihnachtsgeschichte vorlas, tauchte plötzlich noch eine Flasche Vin Santo auf und machte die Runde. Jetzt hatte ich aber genug intus und trollte mich Richtung Wohnung und ins Bett. Erwachte anderntags mit leicht schlechtem Gewissen, denn im Gemeinschaftsraum hatten unsere Heinzelleute längst alle Festspuren beseitigt.

Aber es gibt noch ein Nachspiel! Aus der feinen Bouillon, die übrig blieb, kocht unser Ruedi eine Suppe und lädt noch diese Woche zum Suppenzmittag ein.

Heiter-gelöste Stimmung am Adventsessen der ibc im Gemeinschaftsraum.

Die Sache mit dem Kirschbaum

Als ein paar mutige Leute vor fast zehn Jahren die Genossenschaft ibc (inbuonacompagnia) gründeten, da waren sie alle stolz darauf, dass sich auf dem noch zu bebauenden Grundstück ein Nuss- und ein Kirschbaum befand. Was gab das doch für schattenspendende, lauschige Plätze! Und erst die Früchte!

Aber diesen Sommer wurde der Kirschbaum leider zu einem Problem. Noch nie trug er so viele Früchte wie dieses Jahr, und noch nie waren alle von Würmern befallen! Nichts da mit Röteli brauen oder Konfitüre einkochen. So liess man die Kirschen zu Boden fallen, wo sie ziemlich unappetitlich verrotteten. Da waren die Nüsse vom benachbarten Baum doch viel hygienischer in harter Schale eingepackt.

Nun gut, an der letzten BewohnerInnen-Versammlung stand das Thema „Gartensitzplatz-Kirschbaum“ auf der Traktandenliste. Kühn schlug Hanspeter von der Gartengruppe vor, den Kirschbaum zu fällen. Betretenes Schweigen, aber dann wurde diskutiert. Zwar sind wir ja wirklich alle grosse Naturfreunde, doch die matschigen überreifen Kirschen will halt gleichwohl niemand regelmässig entfernen. Ja, wir sind nicht mehr die Jüngsten und die Gartenarbeit ist vielen zu streng.

Also abstimmen! Eindeutig, (aber nicht einstimmig!) war man für das Fällen des alten Baumes. Die nachfolgende Diskussion drehte sich dann um einen Ersatz: Birke, Lärche, Tanne? Aber glücklich mit dem Entscheid, den Kirschbaum zu fällen, war natürlich niemand. „Er hat im Frühling so schön geblüht“, hiess es wehmütig. Nun, noch steht der Baum und lässt seine letzten bunten Blätter fallen. Wer weiss, vielleicht hat ja jemand aus unserer Genossenschaft doch noch eine bessere Idee…

Soll der alte Kirschbaum wirklich gefällt werden?

Jetzt gibt es in der ibc wieder so nette Anlässe

Diese Woche hatten wir eines morgens Schnee vor dem Haus. Damit hat für die ibc eindeutig die gemütliche Winterzeit begonnen. Derzeit ist ja kaum mehr jemand auf Reisen, und so wird unser schöner grosser Gemeinschaftraum fast täglich für einen netten Anlass genutzt.

Da ist zum Beispiel die Kaffeerunde einmal wöchentlich um 16 Uhr. Jeden Monat an einem andern Wochentag trifft man sich zum Plaudern. Wer gerade Zeit hat, setzt sich für ein Stündchen einfach hin. Gespräche ergeben sich von selbst, der heitere Ton überwiegt.

Friedlich-gelöst geht es auch an der Tavolata zu und her. Allerdings muss dieser Anlass gut vorbereitet werden. Jeweils zwei Frauen (ja, es könnten sich ruhig auch einmal zwei Männer an den Herd stellen) hecken gemeinsam ein Menü aus und legen eine Anmelde-Liste auf. Heute haben die beiden 13 Personen bekocht. Und wie gut sie das gemacht haben! Erst gab es einen feinen Salat, dann ein Lauchgemüse, eingerollt in Schinken und überbacken mit herrlicher Sauce, dazu Wildreis. Schliesslich noch eine Traubencrème und Kaffee, das alles für einen bescheidenen Beitrag an die Kosten.

Freilich bietet die ibc auch geistige Anregung an. Einmal im Monat ist Kellerkino. Wir haben ja ein paar Cinéasten im Haus, die uns ihren Fundus von DVDs zur Verfügung stellen. Nach dem Start mit einem zu Halloween passenden Nervenkitzelfilm geht es diesen Freitag gesitteter zu und her. „Zusammen ist man weniger allein“ heisst der Streifen, der sicher gut in unser Haus passt. Die Erfahrung, dass man zusammen weniger allein ist, machen wir ja laufend. Ist doch schön, wenn man nach Filmende noch zu einem Schlummertrunk zusammen sitzt und die Eindrücke besprechen kann…

Auch ein Konzert mit Filmmusicals ist noch dieses Jahr angesagt. Wir dürfen unsere Pianistin Franziska in ihrer Wohnung besuchen und sollen raten, aus welchem Musical die gespielten Stücke stammen. So läuft noch manches, das ich hier nicht aufzähle, das aber unsern Winter verschönert. Schnee und Eis, ihr könnt kommen – wir sind warm angezogen!

Gartenarbeit: Winter kannst kommen

Zweimal jährlich benötigt unsere ibc-Gartengruppe Unterstützung, nämlich im Frühjahr und im Herbst. Dann sind alle Mitbewohner aufgerufen, unsern grossen Garten für die kommende Jahreszeit einzurichten. Wer nicht gerade krank ist, auf Reisen oder sonst abwesend, der zieht gutes Schuhwerk an, nimmt Handschuhe zum Werken und begibt sich zum Treffpunkt vors Haus.

Letzte Woche erwischten wir einen noch warmen, trockenen Tag. Unsere Gartenmeisterin (jaja, „Meisterin“ will sie nicht hören, aber jemand muss doch Regie führen, und alle sind froh, dass Barbara diesen Job übernimmt), also, unsere Gartenmeisterin kann mehr als ein Dutzend arbeitswillige Leute begrüssen. Sie hat schon diverses Material besorgt, wie farbige Jutebänder, um die heiklen Sträucher und Eiben zusammenzubinden, grosse Blachen mit Spannset, um die Gartenmöbel abzudecken, und natürlich Rechen, Hacken, Besen… Auf ihrer „to-do“-Liste gibt’s für jeden/jede eine Aufgabe Die Männer sollen doch die grossen Blumentöpfe samt Erde ins Velohäuschen bringen, und die Gartenschläuche kommen zum Überwintern in die Garage.

Alle packen an, nur von den Rosenfrauen hört man Protest. Monika meint: „Jetzt wo die Rosen noch in so schöner Blüte stehen, müssen wir sie schneiden…“ Wirklich gibt es noch Knospen in den herrlichsten Farben. Aber nichts da, stellt die langen Stiele in einen Eimer und am Schluss können alle einen Strauss in die Wohnung nehmen! Schnipp schnipp macht die Gartenschere, während Kompost mit der Karette zum Rosenbeet gebracht wird.

Eine andere Disziplin ist das Laub sammeln. Blattwerk vom Kirsch- und Nussbaum wird seitlich bei der Kompostkiste angehäuft. Es ist Material zum Abdecken von Beeten, hier sollen aber auch Igel und Insekten einen Unterschlupf finden. Ja und ich, wo habe ich mich selber nützlich gemacht? Ich habe die vielen Löwenzahn mit ihren in die Breite ausufernden zähen Blättern samt Wurzel ausgestochen. Aber nur vor dem Haus, denn nach zwei Stunden tat mir der Rücken weh. Doch egal, Winter, jetzt kannst du kommen. Unser Garten ist parat.

Die Rosenfrauen in Aktion: Der Winter kann kommen. (Bild S. Senti)

Von Vernissagen und TV-Sendungen mit der ibc

Spannendes Künstlergespräch mit Ruedi Jecklin und Luis Coray (von links).

Es ist wirklich immer etwas los in der Genossenschaft ibc in Bonaduz. Erst kürzlich feierten wir Vernissage mit dem Laaxer Kulturmenschen Luis Coray, der bei uns rund vierzig Bilder ausstellt (siehe Bild). Gut, es soll ja Menschen geben, die von Corays wuchtigen, ungegenständlichen Gemälden weniger begeistert sind. Aber wir können immer wieder Leute begrüssen, die an jeder Vernissage dabei sind und die sagen: „weil ihr so nette Gastgeber seid“. Diese geniessen dann ein unterhaltsames Künstlergespräch sowie eine Musikeinlage und ein gutes Glas Wein. Das alles wird organisiert von der Gruppe Kunst und Kultur, der auch ich angehöre. Sinn und Zweck unserer Arbeit ist es, die Philosophie unseres Hauses nach aussen zu tragen, neue Menschen kennenzulernen und sie eventuell für unsere Wohnform 55+ zu begeistern.

Die Vernissagen gelten somit, ganz ehrlich gesagt, auch als Werbemittel. Nun ist mir vor einiger Zeit noch ein anderes Medium zur grösseren Bekanntmachung unserer Genossenschaft eingefallen. Ich schaue ja gerne, wenn es gegen Abend geht, Fernseh-Serien aus unserem Land. Eine meiner Lieblingssendungen heisst „Mini Beiz – dini Beiz“, eine andere „Mini Schwiiz – dini Schwiiz“. Bei letzterer werden jede Woche fünf Ortschaften eines Kantons vorgestellt, aber nicht durch gewiefte Touristiker oder Gemeindepräsidenten, sondern durch ganz gewöhnliche Personen, die einfach ihren Wohnort herzlich lieben. Kurz und gut, ich habe mich beim Schweizer Fernsehen als Kandidatin beworben. Und ja, so durfte ich letzte Woche bei den Dreharbeiten und Interviews mitwirken. Im Garten der ibc und rund um Bonaduz waren die Kameraleute mit meinen vier Gästen und mir unterwegs. Wo genau und in welchen vier weiteren Bündner Dörfern wir aktiv waren, das bleibt vorläufig geheim, denn die Ausstrahlung wird erst im nächsten Jahr sein. Genau gesagt, ab 30. März 2020 – ich melde mich dann wieder.

Unsere neue Feuerstelle

Wir in der ibc haben schon wahre Praktiker unter unsern Bewohnern. So haben der Hanspeter und der Kurt zusammen mit einigen andern schon immer von einer offenen Feuerstelle im Garten geschwärmt. Aber sie liessen es nicht dabei bewenden, sondern packten auch alles praktisch an. Das heisst, sie holten eine Menge Steine vom Rheinufer, buddelten einen kreisrunden Graben aus, legten ein Eisenband darum herum und befestigten ein dreibeiniges Gestell, in dessen Mitte der Grillrost an der Kette hängt. Dieser Grillrost wiederum ist in der Höhe verstellbar. Also alles fast wie bei den Pfadfindern.

Dann schichteten sie Brennholz aufeinander und luden zum ersten ungezwungenen Grillabend beim Kirschbaum ein. Gut, hier wurden bisher keine Kottelets und andere edle Fleischstücke verzehrt, denn über dem offenen Feuer geht es eher um Bratwurst, Chipolata-Spiessli und Servelat mit Brot. Oder man lässt einen Käse im Raclettepfännli schmelzen. Klar, der Gasgrill auf unserer Terrasse ist immer noch da und wartet auf seinen grossen Auftritt in Begleitung von Salaten und Desserbuffet. Aber für die gemütliche kleine Runde ist der Grill mit echtem Feuer ideal.

Wobei das Anfeuern sollte man vielleicht erst noch einüben. Ich jedenfalls hatte kürzlich meine liebe Mühe. Trotz Tannzapfen und Zeitungspapier wollten die Flammen einfach nicht auf ein kleines Scheit übergreifen. Bald sollten meine Gäste kommen. Wie peinlich, wenn da nur Rauch aufstieg. Ein Glück, dass unser Kurt 1 gerade beim Giessen der Pflanzen war und mir zu Hilfe kam. Er goss irgend eine Flüssigkeit über das Holz – ich will lieber nicht wissen, was genau es war – und schon loderte das Feuer prachtvoll. Jetzt konnte ich meine Gäste zum Apéro begrüssen und gemütlich abwarten, bis die Glut ideal für unsern kleinen Grillschmaus war – inklusive der grillierten Aprikosenhälften.

Wir kamen ins Fernsehen

Heute Samstag war ja wieder ein buntes Programm in der ibc Bonaduz. Erst wurden alle Bewohner und Bewohnerinnen zu einem Geburtstags-Apéro eingeladen. Drei Damen mit ungefähr ähnlichem Stichtag hatten sich zusammen getan und bewirteten die Gästeschar. Das heisst, sie wickelten nicht selber Frühlingsrollen, sondern überliessen das der Schule St. Catharina in Cazis. Dort gibt es das Projekt „Apéro aus aller Welt“. Kochbegeisterte fremdsprachige Menschen, die in Cazis Deutsch lernen, bauen auf Bestellung Buffets mit Spezialitäten aus Sri Lanka, Thailand oder Albanien auf, inklusive einer zauberhaften Dekoration.

Gegen 18 Uhr dislozierten wir in unser Kellerkino, denn am Schweizer Fernsehen war ja die samstägliche Sendung „Gesundheit heute“ angesagt. Wieso wollten wir alle zusammen unbedingt fernsehen? Nun, im April weilte ein Kamerateam bei uns im Haus und drehte diese Sendung zum Thema „Neue Wohnformen im Alter“. Ja, das Modell “ ibc Bonaduz“ ist eben auch beim Fernsehen bekannt, und so kam es, dass Filmleute und Journalisten einen ganzen Tag bei uns ein- und ausgingen. Kurt, Barbara, Maja und Hanspeter berichteten unaufgeregt vom Alltag in dieser Genossenschaft, und anschliessend reiste unser Präsident Silvio noch für eine Gesprächsrunde ins Studio.

Klar, es wurde mancher Meter Film heraus geschnitten. Kurt, der demonstrierte, wie er den Plastic-Abfallsack entsorgt, musste diese paar Schritte mehrmals unternehmen, bis der Kameramann zufrieden war. Am Schluss wurde gekürzt, wie das in der Filmbranche so üblich ist. Aber gleichwohl sind wir jetzt richtig stolz, dass wir mit unserem Genossenschaftsmodell im Schweizer Fernsehen als beispielhaft vorgestellt worden sind. Und vielleicht haben wir ja bald eine Warteliste von Menschen, die auch bei uns eine Wohnung mieten wollen.

Die Sendung wird übrigens noch mehrmals wiederholt.

Ein Willkommensapéro für Thomas

Wohnungen werden frei und wieder besetzt – das Leben nimmt seinen Lauf. Die wunderschöne Wohnung im Parterre von Haus A war bis vor kurzem das Daheim von Daniela. Aber infolge ihrer labilen Gesundheit sah sich Daniela nach einer andern Wohnform um und zog ins „Kantengut“. Vor ihrem Wegzug lud sie die ibc-Leute zu einem Abschieds-Apéro ein, wir waren traurig und liessen sie ungern ziehen.

Jetzt ist diese sonnige Wohnung wieder besetzt, denn diese Woche ist Thomas (65) eingezogen. Frisch pensioniert und weg von Chur! Wird er es denn aushalten ohne die Hauptstadt? Ja, das sei er von Freunden und Bekannten auch gefragt worden. So ein langweiliges Dorf , dieses Bonaduz, wie kannst du nur dort hin ziehen. Aber Thomas, der als Journalist zweifellos reichlich in der Welt herum gekommen ist, hat sich den Umzug gut überlegt. „Mehr als Wohnen“ heisst ja die Devise in der Buona Compagnia, und die Mischung von Privatleben und gemeinsamem Erleben hat es ihm offenbar angetan.

Eine Kostprobe von geselligem Zusammensein gabs ja diese Woche beim Wilkommensapéro. Alle sind erschienen, die über achtzigjährige Rosi ebenso wie Anna, die geradewegs von der Arbeit kam, die Vorstandsmitglieder und die guten Geister aus der Küche sowieso, neben all den Neugierigen, die Thomas einfach mal die Hand reichen wollten. Unser Präsident Silvio hat den neuen Mitbewohner herzlich im Kreis aufgenommen. Ja, das Leben in der Genossenschaft ibc geht weiter, und neue Freundschaften können auch noch im fortgeschrittenen Alter geknüpft werden. Also, guten Start an der neuen Adresse, lieber Thomas.

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