Von Vernissagen und TV-Sendungen mit der ibc

Spannendes Künstlergespräch mit Ruedi Jecklin und Luis Coray (von links).

Es ist wirklich immer etwas los in der Genossenschaft ibc in Bonaduz. Erst kürzlich feierten wir Vernissage mit dem Laaxer Kulturmenschen Luis Coray, der bei uns rund vierzig Bilder ausstellt (siehe Bild). Gut, es soll ja Menschen geben, die von Corays wuchtigen, ungegenständlichen Gemälden weniger begeistert sind. Aber wir können immer wieder Leute begrüssen, die an jeder Vernissage dabei sind und die sagen: „weil ihr so nette Gastgeber seid“. Diese geniessen dann ein unterhaltsames Künstlergespräch sowie eine Musikeinlage und ein gutes Glas Wein. Das alles wird organisiert von der Gruppe Kunst und Kultur, der auch ich angehöre. Sinn und Zweck unserer Arbeit ist es, die Philosophie unseres Hauses nach aussen zu tragen, neue Menschen kennenzulernen und sie eventuell für unsere Wohnform 55+ zu begeistern.

Die Vernissagen gelten somit, ganz ehrlich gesagt, auch als Werbemittel. Nun ist mir vor einiger Zeit noch ein anderes Medium zur grösseren Bekanntmachung unserer Genossenschaft eingefallen. Ich schaue ja gerne, wenn es gegen Abend geht, Fernseh-Serien aus unserem Land. Eine meiner Lieblingssendungen heisst „Mini Beiz – dini Beiz“, eine andere „Mini Schwiiz – dini Schwiiz“. Bei letzterer werden jede Woche fünf Ortschaften eines Kantons vorgestellt, aber nicht durch gewiefte Touristiker oder Gemeindepräsidenten, sondern durch ganz gewöhnliche Personen, die einfach ihren Wohnort herzlich lieben. Kurz und gut, ich habe mich beim Schweizer Fernsehen als Kandidatin beworben. Und ja, so durfte ich letzte Woche bei den Dreharbeiten und Interviews mitwirken. Im Garten der ibc und rund um Bonaduz waren die Kameraleute mit meinen vier Gästen und mir unterwegs. Wo genau und in welchen vier weiteren Bündner Dörfern wir aktiv waren, das bleibt vorläufig geheim, denn die Ausstrahlung wird erst im nächsten Jahr sein. Genau gesagt, ab 30. März 2020 – ich melde mich dann wieder.

Unsere neue Feuerstelle

Wir in der ibc haben schon wahre Praktiker unter unsern Bewohnern. So haben der Hanspeter und der Kurt zusammen mit einigen andern schon immer von einer offenen Feuerstelle im Garten geschwärmt. Aber sie liessen es nicht dabei bewenden, sondern packten auch alles praktisch an. Das heisst, sie holten eine Menge Steine vom Rheinufer, buddelten einen kreisrunden Graben aus, legten ein Eisenband darum herum und befestigten ein dreibeiniges Gestell, in dessen Mitte der Grillrost an der Kette hängt. Dieser Grillrost wiederum ist in der Höhe verstellbar. Also alles fast wie bei den Pfadfindern.

Dann schichteten sie Brennholz aufeinander und luden zum ersten ungezwungenen Grillabend beim Kirschbaum ein. Gut, hier wurden bisher keine Kottelets und andere edle Fleischstücke verzehrt, denn über dem offenen Feuer geht es eher um Bratwurst, Chipolata-Spiessli und Servelat mit Brot. Oder man lässt einen Käse im Raclettepfännli schmelzen. Klar, der Gasgrill auf unserer Terrasse ist immer noch da und wartet auf seinen grossen Auftritt in Begleitung von Salaten und Desserbuffet. Aber für die gemütliche kleine Runde ist der Grill mit echtem Feuer ideal.

Wobei das Anfeuern sollte man vielleicht erst noch einüben. Ich jedenfalls hatte kürzlich meine liebe Mühe. Trotz Tannzapfen und Zeitungspapier wollten die Flammen einfach nicht auf ein kleines Scheit übergreifen. Bald sollten meine Gäste kommen. Wie peinlich, wenn da nur Rauch aufstieg. Ein Glück, dass unser Kurt 1 gerade beim Giessen der Pflanzen war und mir zu Hilfe kam. Er goss irgend eine Flüssigkeit über das Holz – ich will lieber nicht wissen, was genau es war – und schon loderte das Feuer prachtvoll. Jetzt konnte ich meine Gäste zum Apéro begrüssen und gemütlich abwarten, bis die Glut ideal für unsern kleinen Grillschmaus war – inklusive der grillierten Aprikosenhälften.

Wir kamen ins Fernsehen

Heute Samstag war ja wieder ein buntes Programm in der ibc Bonaduz. Erst wurden alle Bewohner und Bewohnerinnen zu einem Geburtstags-Apéro eingeladen. Drei Damen mit ungefähr ähnlichem Stichtag hatten sich zusammen getan und bewirteten die Gästeschar. Das heisst, sie wickelten nicht selber Frühlingsrollen, sondern überliessen das der Schule St. Catharina in Cazis. Dort gibt es das Projekt „Apéro aus aller Welt“. Kochbegeisterte fremdsprachige Menschen, die in Cazis Deutsch lernen, bauen auf Bestellung Buffets mit Spezialitäten aus Sri Lanka, Thailand oder Albanien auf, inklusive einer zauberhaften Dekoration.

Gegen 18 Uhr dislozierten wir in unser Kellerkino, denn am Schweizer Fernsehen war ja die samstägliche Sendung „Gesundheit heute“ angesagt. Wieso wollten wir alle zusammen unbedingt fernsehen? Nun, im April weilte ein Kamerateam bei uns im Haus und drehte diese Sendung zum Thema „Neue Wohnformen im Alter“. Ja, das Modell “ ibc Bonaduz“ ist eben auch beim Fernsehen bekannt, und so kam es, dass Filmleute und Journalisten einen ganzen Tag bei uns ein- und ausgingen. Kurt, Barbara, Maja und Hanspeter berichteten unaufgeregt vom Alltag in dieser Genossenschaft, und anschliessend reiste unser Präsident Silvio noch für eine Gesprächsrunde ins Studio.

Klar, es wurde mancher Meter Film heraus geschnitten. Kurt, der demonstrierte, wie er den Plastic-Abfallsack entsorgt, musste diese paar Schritte mehrmals unternehmen, bis der Kameramann zufrieden war. Am Schluss wurde gekürzt, wie das in der Filmbranche so üblich ist. Aber gleichwohl sind wir jetzt richtig stolz, dass wir mit unserem Genossenschaftsmodell im Schweizer Fernsehen als beispielhaft vorgestellt worden sind. Und vielleicht haben wir ja bald eine Warteliste von Menschen, die auch bei uns eine Wohnung mieten wollen.

Die Sendung wird übrigens noch mehrmals wiederholt.

Ein Willkommensapéro für Thomas

Wohnungen werden frei und wieder besetzt – das Leben nimmt seinen Lauf. Die wunderschöne Wohnung im Parterre von Haus A war bis vor kurzem das Daheim von Daniela. Aber infolge ihrer labilen Gesundheit sah sich Daniela nach einer andern Wohnform um und zog ins „Kantengut“. Vor ihrem Wegzug lud sie die ibc-Leute zu einem Abschieds-Apéro ein, wir waren traurig und liessen sie ungern ziehen.

Jetzt ist diese sonnige Wohnung wieder besetzt, denn diese Woche ist Thomas (65) eingezogen. Frisch pensioniert und weg von Chur! Wird er es denn aushalten ohne die Hauptstadt? Ja, das sei er von Freunden und Bekannten auch gefragt worden. So ein langweiliges Dorf , dieses Bonaduz, wie kannst du nur dort hin ziehen. Aber Thomas, der als Journalist zweifellos reichlich in der Welt herum gekommen ist, hat sich den Umzug gut überlegt. „Mehr als Wohnen“ heisst ja die Devise in der Buona Compagnia, und die Mischung von Privatleben und gemeinsamem Erleben hat es ihm offenbar angetan.

Eine Kostprobe von geselligem Zusammensein gabs ja diese Woche beim Wilkommensapéro. Alle sind erschienen, die über achtzigjährige Rosi ebenso wie Anna, die geradewegs von der Arbeit kam, die Vorstandsmitglieder und die guten Geister aus der Küche sowieso, neben all den Neugierigen, die Thomas einfach mal die Hand reichen wollten. Unser Präsident Silvio hat den neuen Mitbewohner herzlich im Kreis aufgenommen. Ja, das Leben in der Genossenschaft ibc geht weiter, und neue Freundschaften können auch noch im fortgeschrittenen Alter geknüpft werden. Also, guten Start an der neuen Adresse, lieber Thomas.

Wir waren auf Hohen Rätien

In so einer Genossenschaft mit fast vierzig Mitgliedern ist es schon cool, wenn man immer wieder am Lebenskreis der einzelnen teilnehmen darf. Fast jede Person, die in der ibc wohnt, pflegt ja auch ausserhalb von Bonaduz noch die eine oder andere Aktivität. So wohnt bei uns beispielsweise ein Paar, das sich ganz dem Wasserskifahren verschrieben hat. An einem „bunten Abend“ gabs einen Film samt Referat zu diesem Thema.

Letzte Woche hingegen stand die historische Anlage Hohen Rätien auf dem Programm. Das war nicht einfach so eine ibc-Schulreise, denn bei uns wohnt einer, dem diese „bedeutendste und grösste mutmassliche Kirchenburg Graubündens“ (Kunstführer durch die Schweiz, Band 2, S. 123) quasi gehört. Seit dem 15. Jahrhundert steht diese Feudalburg der Herren von Rialt nämlich im Besitz der Familie Jecklin. Und unser Ruedi Jecklin hat uns zusammen mit seiner Frau Barbara Buol Jecklin auf diesen Felskopf hoch über dem Taleingang zur Viamala eingeladen.

Es gab eine Führung durch die verstreut stehenden Wohnbauten und zur Kirche St. Johannes Babtist. Ruedi liess uns eintauchen in die wilde Vergangenheit, als ein Transfer von Nord nach Süd einzig durch dieses unwegsame Gelände führen konnte. Zuvor mussten sich die Säumer im Kirchlein den Schutz des Himmels erflehen. Aber was ist von der Forschung gesichert und was sind Mutmassungen? Ruedi, begabt im Story-Telling, liess uns schauerlich einen Blick ins Mittelalter werfen, bevor wir in seiner Behausung am Feuer Platz nehmen durften. Es gab Risotto mit und ohne Pilze und natürlich ein Glas Wein. Danke Ruedi und Barbara für diesen abenteuerlichen Nachmittag hoch über Thusis!

Die Generalversammlung: Höhepunkt im ibc-Jahr

Gestern Samstag fand unsere ordentliche Generalversammlung statt. Da erscheinen jeweils alle Bewohner und Bewohnerinnen. Im Gemeinschaftsraum richtete man sich für einen langen Nachmittag ein, denn die Traktandenliste war umfangreich. Nun, das Wetter war ja sowieso nasskalt und unfreundlich. Am blumengeschmückten Vorstandstisch präsentierten unser Präsident Silvio und seine Mitstreiter ein straffes Programm. Zügig ging es zur Jahresrechnung, die von unserer Geschäftsstellenleiterin Doris vorgestellt wurde. Keine leichte Aufgabe, diesen „Zahlensalat“ verständlich darzustellen. Ich und die meisten andern sind einfach froh, dass wir mit so Begriffen wie „Nebenkosten“, „Versicherungen“ und „übrige betriebliche Aufwände“ im Allgemeinen nichts zu tun haben.

Beim Traktandum „Wahlen“ galt dann wieder aktives Mitmachen. Obwohl eigentlich klar war, dass wir unsern Silvio wieder für drei Jahre bestätigen, sollte die Wahl politisch einwandfrei mit geheimer Abstimmung erfolgen. Also Zettel verteilen, Name schreiben, falten, einsammeln, auszählen. Dasselbe galt für die Ersatzwahl von zwei Vorstandsmitgliedern. Jetzt sind also zwei neue Damen in den Vorstand eingezogen, es gab Küsschen für die Bisherigen und Applaus für die Neuen.

Der letzte Teil war mit der Erklärung von Reglements-Änderungen wieder ziemlich theoretisch. Doch es gab ja auch die Ankündigung von neuen Mietern, die demnächst bei uns einziehen werden. Prima, da freue ich mich schon einmal auf den Willkommens-Apéro! Aber nach fast drei stündiger Dauer war jetzt erst einmal Pause angesagt, und dann wurde die GV 2019 gefeiert mit einem tollen Imbiss. Nein, nein, für den musste niemand von uns in der Küche stehen, denn wir haben ja in Bonaduz besten Catering-Service. Da kommen die Platten wie von selbst auf den Tisch.

Wir sind schon längst sehr Klima-bewusst

Letzte Woche, am Freitagabend, war ich in Chur unterwegs und lief zum Bahnhof. Da stolperte ich mitten in die Demo der jungen Leute, die auf ihren Velos für den Klimaschutz kämpften. Sie waren fröhlich und ernsthaft zugleich, und sie hatten meine volle Sympathie!

Aber punkto Umweltbewusstsein konnten sie mir kein schlechtes Gewissen verursachen, denn in unserer Genossenschaft gehen wir seit jeher achtsam mit allen Ressourcen um. Zunächst sind wir ja ein Minergie-Haus, das mit Pellets beheizt wird und eine ausgeklügelte Warmwasseraufbereitung und Raumlüftung hat. Unsere Liko (Liegenschaftskommission) kennt die technischen Abläufe und kontrolliert sie.

Doch was ist mit den Küchen- und Gartenabfällen? Ich meine, mit Zeitungen und Karton sammeln ist es nicht getan, und dass verwelkte Blumen auf den Kompost gehören, ist wohl selbstverständlich. Nun, seit einiger Zeit sind wir auch noch bei http://www.kunststoffsammelsack.ch dabei. Unser Kurt 1 kauft jeweils ein Zehnerpack Säcke à 110 Liter bei Bühler Recycling in Thusis, das kostet 38 Franken. Jeder und jede hat Zugang zu unserm Geräteschopf und deponiert dort, was an Plastic im Haushalt so anfällt: Kosmetik- und Putzmittelflaschen, Tragtaschen, Blumentöpfe, Sichtmäppli vom Büro und ja, auch Joghurtbecher und die Umhüllung der Gurken. Kurt sagt: „Das ist ökologisch sinnvoll, denn 80 Prozent des Sammelgutes kann als Granulat für die Herstellung neuer Produkte verwertet werden.“ Die Rückgabe der vollen Säcke ist kostenlos und die wöchentliche Fahrt mit dem Pw nach Thusis verbindet unser umweltbewusster Kurt gleich noch mit andern Botengängen fürs Haus.

Übrigens: Falls Sie uns einmal besuchen und man Ihnen ein Bier offeriert: dieses kommt natürlich aus einer Glasflasche und sicher nicht aus einer Aludose!

Das Wichtige ist in der Nähe

Gestern hatte ich Termin bei meiner Hausärztin, es ging zwar nur um die Besprechung meiner Laborwerte. Dr. Elisabeth Pommé ist erst seit drei Jahren in Bonaduz, und sie hat die Praxis des in Pension gegangenen Arztes Dr. Tschurr übernommen. Ja, die Räumlichkeiten sind nicht gerade elegant, alles wirkt eher wie eine in die Jahre gekommene Wohnung. Dafür ist Dr. Pommé eine Frohnatur, ihre Heiterkeit überträgt sich positiv auf den verklemmten Nacken, das geschwollene Knie oder was immer man als Patientin zu beklagen hat. Was war ich doch schon froh, dass ich bei gesundheitlichen Sorgen quasi nur über die Strasse gehen musste! Egal, ob es um die Grippe-Impfung ging oder um eine Einweisung ins Spital – ich war bei Dr. Pommé immer in fachlich und menschlich guten Händen, was will man mehr.

In der ibc ist aber auch sonst alles Lebenswichtige in der Nähe, etwa der Coiffeur, das Gemeindehaus sowieso und auch die Physiotherapie. Auch eine richtige Apotheke fehlt nicht. Die Post und der Bahnhof sind noch echt bedient, dort befinden sich also nicht nur Automaten, sondern Schalter mit wirklichen netten Menschen dahinter. In andern Gemeinden ist das längst nicht mehr selbstverständlich. Am Dorfplatz gibt’s zudem einen Coop mit fast allem was man so braucht. Dieser Coop und auch der Volg haben lange Öffnungszeiten. Wer was vergessen hat, der kanns mit ein paar Schritten einfach noch besorgen. Bald beginnt ja wieder die Velo-Saison. Fast alle in der ibc fahren gerne Velo, und für den Service – Bremsen, Luft- und Ölkontrolle – gibt’s ja gleich um die Ecke den Bieler-Sport.

So muss man eigentlich nur noch für Spezialanliegen in die Stadt fahren: Augenarzt, Ohrenarzt oder eine neue Frühlingsgarderobe. Aber klar, das eine oder andere vermisse ich schon auch in Bonaduz, etwa einen Kiosk, der auch am Sonntag geöffnet ist und wo ich die Sonntagszeitung vom Tagi kaufen könnte.

Austausch in der Lese-Ecke

Zu den regelmässigen Anlässen in der ibc gehört auch der „Austausch in der Lese-Ecke“, jeweils einmal pro Monat an einem Sonntagabend. Dieser Programmpunkt ist zwar nicht ein Renner wie etwa der Grill-Abend im Sommer, und die Leute kommen nicht in Scharen. Vielmehr ist es eine Abendstunde der eher leisen Töne, wo man sich Infos für Kulturanlässe holt und selber berichten kann, was man gelesen, gesehen oder gehört hat.

Man lässt sich also in der Sitzgruppe bei unserer Bibliothek nieder, es gibt Tee und Guetzli, und zunächst erfreut uns Franziska mit kleinen Geschichten, die sie aus dem „Tagi-Magi“ gefischt hat. Mit ihrem Sinn für Ironie und feinen Humor sorgt sie gleich für entspannte Stimmung. Gestern fand sie, es sei zudem Zeit für ein Frühlingsgedicht und rezitierte ein solches von Conrad Ferdinand Meyer, passend zu den Tulpen in Rosa, die auf dem Tisch standen.

Dann erzählt Jolanda von ihren Eindrücken, die sie im Zwingli-Film gewonnen hatte. Wir erörtern, welches Zürich-Bild uns da vermittelt wird: Pest, Ratten, siedendes Pech und Konkubinatssteuer für Ordensleute – sind wirklich erst fünfhundert Jahre seither vergangen?

Noch viel näher liegt die geheimnisvolle Geschichte „Widerschein“, die in einem Prättigauer Bergtal im letzten Jahrhundert spielt. Barbara stellt uns diese Lektüre vor. Es ist ein neues Buch von Anita Hansemann, das von Naturgewalten, Aberglauben, Hass und Liebe handelt. Dieses Buch, das sie selber gekauft hat, überlässt Barbara nun der Bibliothek, sodass alle von der ibc dazu Zugang haben. Ja, so funktioniert unsere Bibliothek eben: wer ein Buch nicht bei sich selber horten will, stellt es der Bibliothek zur Verfügung. So kann man wählen aus den Bereichen Belletristik, Biographien, Krimis, Reisen, Religion, Sachbücher…

Zum Schluss weise ich noch auf eine Veranstaltung in Chur hin – auf den Internationalen Tag der Frau am 8. März. Ich habe ein Programm besorgt und informiere, was den ganzen Tag in der Stadtbibliothek, in der Postremise und im Theater abgeht. Klar hoffe ich, dass mich dann jemand an die eine oder andere Veranstaltung begleitet, etwa an die „Podiumsdiskussion mit engagierten Frauen aus Politik, Wirtschaft und Kirche“ mit anschliessendem Stehlunch. Oder an die Feierabendlesung, oder…

Jedenfalls ist dieser kleine, feine „Austausch in der Lese-Ecke“ ein Fundus für geistige Anregungen und für Unternehmungen aller Art.

 

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