Es gibt zwei neue Vierbeiner im Haus

An der kürzlichen sogenannten BO (gemeint ist die monatliche Bewohnendenversammlung) gab es unverhofft ein neues Traktandum: Katzen! Nun, es leben ja bereits die zwei Katzen von Martina im Haus. Aber jetzt haben sich offensichtlich in einer andern Wohnung zwei neue Jungtiere nieder gelassen, und es musste darüber verhandelt werden, wie man mit dieser Situation jetzt und zukünftig umgehen soll.

Hier der Steckbrief zuerst: Sie heissen Chuanito und Pepe, sind männliche Geschwister und etwa sieben Monate alt. Es handelt sich um Rassekatzen aus Spanien! Ich war zu Besuch in der WG unserer jungen Leute (Orlando, Claudio, Nils und Marco leben dort) und habe erfahren, wie diese doch teuren Mietzen zuoberst in den dritten Stock des Hauses gekommen sind: Orlando sagt, dass es ausgesetzte Tiere seien, für die im Internet nach neuen Besitzern gesucht worden sei. Somit sei es hauptsächlich noch um den Kauf von Zubehör wie Kistli und Kratzbaum gegangen. Und ja, sie seien geimpft und kastriert! Inzwischen – davon konnte ich mir gleich selber ein Bild machen – fühlen sich die Schmeichelkätzchen bei den jungen Leuten sehr wohl, lassen sich streicheln und warten aufs Futter.

Doch es gibt ein kleines Problem, auf das unsere Gartenfrau Christine hingewiesen hat: „Wollen wir in der Umgebung unseres Hauses mehr Kleintiere wie Eidechsen, Schmetterlinge, Heugümper haben, oder soll es eine Spielwiese für Katzen sein?“ Man habe ja bewusst auf Biodiversität mit Wildhecken gesetzt, um bedrohten Lebewesen Schlupflöcher zu bieten. Ja, man habe finanzielle Unterstützung für eben diesen Schutzbereich bekommen.

Somit gilt für alle Katzen im Haus: Ausgang im Garten nur in Begleitung eines Katzenhalters und vorläufig nur auf Zusehen hin. Damit können die WG-Bewohner und ihre Vierbeiner leben, und was etwa dann passiert, wenn plötzlich noch ein Hund bei uns einzieht, muss derzeit ja noch niemand kümmern.

Unser Bild: Das sind die zwei jüngsten Bewohner an der Planaterrastrasse 11 in Chur.

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