So jetzt sind die Feste vorbei – Weihnachten und Neujahr brauchte niemand in unserm Haus allein zu sein. Wer wollte und nicht anderswo „gebucht“ war, konnte wunderbare Gesellschaft finden – Dank an alle, die das ermöglicht haben!
Aber jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, was bedeutet, dass diverse Arbeiten aufgenommen werden. In der Remise im oberen Stock ist Licht. Schon lange nahm es mich wunder, was denn dort eigentlich gemacht wird. Diese Werkstatt ist ja das Reich der Mitglieder vom Verein Werkstatt im Hofgraben, welcher die Räumlichkeiten von der Genossenschaft bainviver-chur gemietet hat. Kürzlich durfte ich die Treppe hinauf und Hansjörg – sehr aktives Mitglied dieser Gruppe – dort besuchen. Die Remise hat ein Schrägdach und lehnt sich rückseitig an die historische Stadtmauer an. Dass sie auf unserm Grundstück steht kommt allen handwerklich Begabten entgegen, denn es entstand hier eine gut ausgerüstete Schreinerwerkstatt.
Ich staune, was es hier auf sechzig Quadratmetern alles an Geräten, Maschinen sowie an Schrauben und Nägeln aller Art gibt. Zum Beispiel eine Tischkreissäge mit 480-Volt-Motor, eine kleine Säge fürs „Laubsägeln“, einen Bohrer für Holz und Metall. Auch eine Hobelbank und selbst eine Kaffeemaschine fehlen nicht. „Hier kann man auch töpfern oder malen,“ betont Hansjörg, und die Remise werde für eine kleine Miete auch den Kunstschaffenden des Hauses sowie „Auswärtigen“ überlassen.
Hansjörg selbst widmet sich jetzt wieder dem Bau einer riesigen Eisenbahnanlage – einzelne Gleisanlagen kann man schon bewundern. Denn bis zum Wintereinbruch war ja die Gestaltung unseres Haldengartens Hauptthema der Werkstatt.: hier wurden viele lange Bretter auf Mass geschnitten. Nächstens, so verrät Hansjörg, soll es dann eine Führung geben, damit wirklich alle Genossenschafts-Mitglieder Einblick in das Innenleben dieser grossartigen Remise bekommen. Ein Foto sei hier schon einmal angefügt.

Hinterlasse einen Kommentar