Der Dezember verläuft in unserm Haus bis jetzt ja sehr geschäftig. Immer ist irgendwo etwas los. Zum Beispiel sollten vor Jahresende noch die Freitagabend-Konzerte neu aufgegleist werden. Dann will uns der famose Kulturpunkt-Küchenchef Jinod verlassen und hat doch wirklich einen Abschieds-Apéro verdient. Gestern hatten wir die längst angesetzte Bewohnende-Versammlung, was allerdings nicht so aufregend war. Es ging unter anderem auch um Regale im Keller und für das WC-Papier in der Gästezimmer-Toilette. Gleich im Anschluss dann das vom Kulturpunkt offerierte Weihnachtsessen – schön wars!
Weniger schön fand ich den Tod von unserer Akazie auf dem Vorplatz. Der viele Neuschnee hat den alten Baum einfach umgeworfen. So schade, weil dieser Baum stand schon Jahre vor unserm Hausbezug dort und hatte ja alle Bauarbeiten überstanden. An unsern Freiluft-Abendkonzerten sassen die Gäste gerne unter seinem Laubwerk. Jetzt musste Thomas Stamm und Astwerk kleinhauen und entsorgen.
Aber endlich haben meine beiden elektrisch strahlenden Sterne im Haldengarten einen Platz gefunden: Hansörg hat sie dort samt einer Uhr an den Strom angeschlossen. Sonst gibt es auf unserm Areal im Gegensatz zu den Altstadtplätzen keine Weihnachtsbeleuchtung. Wer allerdings ins Restaurant geht kann sich an den von Heidi gestalteten natürlichen Pflanzendekorationen erfreuen. Einen ruhigen Pol im geschäftigen Adventstreiben hat Susanna geschaffen. Sie lud am Wochenende zum Kerzenziehen ein. Ach, wie lange ist es her, seit man das mal im Schulhaus mit den Kindern gemacht hat! Tatsächlich hat Susanna den Wachsofen samt Zubehör aus ihrer früheren beruflichen Tätigkeit in unsere Genossenschaft gerettet. Es tat gut, den Docht ganz ruhig und fast meditativ immer wieder ins fein duftende Bienenwachs zu tauchen!
Mal schauen, was die bevorstehenden Adventswochen sonst noch an weihnachtlicher Stimmung für uns bereit halten. Am Freitag dieser Woche könnte es ja um einen Hexenkessel gehen! Jedenfalls nennt sich das Duo, das dann bei uns auftritt „Dr Sibti Himmel und a Häxakessel“. Ziemlich frech, das mit den Hexen im Advent!
Heute für einmal ein etwas melancholisches Bild – der von der Schneelast umgefallene Baum.
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