Jinod, Chef Küche, kann mehr als Gerstensuppe

Alle kennen den immer gut gelaunten Chef in der Küche des Kulturpunkts. Jinod Murugiah (32) kam als Tamile vor zehn Jahren in die Schweiz und nach Chur. Erst arbeitete er in der Küche des Kantonsspitals, dann in der renommierten Küche des Restaurants „Vabene“. Aber jetzt, also seit Mai dieses Jahres, beglückt er die Gäste im Kulturpunkt. Und das ist – besonders was seine Suppen-Kreationen betrifft – ein wirklicher Glücksfall!

November ist ja der Suppenmonat par excellence, und da sollte man mittags unbedingt öfters im Kulturpunkt erscheinen. Ja, manche Gäste kommen nur schon der Suppe wegen – Überraschung ist angesagt! Auf Jinods Liste stehen 17 Suppenrezepte. Heute gab es eine Randencrème-Suppe, gestern eine Apfel-Selleriecrème-Suppe, morgen vielleicht die würzige tamilische gelbe Currysuppe? Dieser Koch aus Leidenschaft (erst musste er auf Wunsch der Eltern eine Informatikausbildung machen) probiert in seiner Freizeit eigene Rezepte aus, wagt sich zum Beispiel an eine Preiselbeercrème-Suppe oder an eine Ananas-Zitronengrascrème-Suppe. Am liebsten mag Jinod die rote Thai-Currysuppe mit grillierten Riesencrevetten und liefert gleich das Rezept dazu:

Vorbereitung: Zwiebel, Knoblauch, Karotten, Sellerie und Ingwer schälen und klein schneiden, Zitronengras und Chili klein schneiden, Crevetten schälen und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer marinieren.

Zubereitung: Alles mit Sesamöl im Topf andünsten, Tomatenpüree und Thai Rote Currypaste dazu geben, mit Mehl bestäuben, mit Weisswein ablöschen, Hühnerbouillon und Wasser dazu geben, 20 Minuten kochen lassen, Kokosmilch dazu und weitere 10 Minuten kochen, im Standmixer pürieren, dann durch feines Haarsieb passieren. Alles in Suppentasse anrichten, mit Rahm und Thai Basilikum garnieren und Crevetten dazu reichen- geniessen!

Wem das alles dann doch zu kompliziert ist (es fehlen hier ja noch die Masseinheiten – wieviel ist zum Beispiel 30 Gramm Zitronengras?), dem ist nur zu raten: fleissig mittags im Kulturpunkt einkehren und den Koch loben! Damit er uns mit noch vielen herrlichen Suppenrezepten die Seele wärmt. Klar kann Jinod auch klassische Gerstensuppe und schöne Hauptgang-Teller zubereiten, aber seine Suppen, die er bei Frau und Kind zuhause probekocht, sind einfach ein Hit, den es so nur im Kulturpunkt gibt.

Unser Bild: Die Suppe, in der noch Randenstücklein schwimmen, kommt in den Mixer.

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