In unserm Haus ibc gibt es etwa 30 Drahtesel

Nicht alle besitzen ein Auto, aber fast alle verfügen über ein Zweirad. Jetzt wollte ich einmal wissen, was die ibc-Leute mkit ihren Fahrrädern so alles unternehmen und startete eine Umfrage. Hier eine Auswahl von Antworten:

Zuerst die beiden Paare, die ihre Velos selbst auf Reisen bis ans Meer und in fernen Kontinenten dabei haben: Monika und Claudio besitzen E-Trekkingbikes und sind am liebsten mit zwei Packtaschen am Gepäckträger unterwegs. Von der Schweizer Grenze bis nach Rom, von Dänemark zurück in die Schweiz, von Paris bis zum Atlantik oder vom Boden- zum Genfersee, jeweils mit Bahn, Bus oder Schiff zum Startort.

Auch Barbara Buol und Ruedi waren und sind zusammen mit ihren E-Bikes in ganz Europa unterwegs. Sardinien, Korsika oder etwa auf alten stillgelegten Eisenbahnstrecken in Slowenien, Belgien, Holland. Die beiden lieben die Kombination mit dem Auto, das einen Veloträger hat und dadurch Stopps nach Belieben ermöglicht. „So halten wir irgendwo am Stadtrand, schwingen uns aufs Rad und machen auf eigene Faust Entdeckungen.“ Im Herbst wollen die beiden von einer Ferienwohnung als Basisstation aus das Piemont erkunden.

Ebenfalls von Unterkunft zu Unterkunft im In- und Ausland unterwegs sind Helmut und Sibylle, die ausserdem noch ein Kindervelo besitzen. Dieses ist für die Enkelin aus Wien, wenn sie zu Besuch in Bonaduz weilt.

Jetzt folgen die Aussagen von jenen ibc-Leuten, die es gemütlicher nehmen: Hanspeter und Lisbeth lassen ihre Räder hauptsächlich im Keller stehen. Zwar hätten sie diese auch schon im Urlaub mit dem Auto dabei gehabt: „Aber die Strecken waren dann zu hügelig, es war zu warm und zu anstrengend.“ Ähnlich tönt es bei Lori und Vika: „Leider unternehmen wir viel zu wenig mit unsern Velos und fahren schon gar nicht damit ins Ausland, das wäre ja viel zu gefährlich.“ Für Ruth Buchholz ist das Velo ein Fortbewegungsmittel im Alltag, mit dem sie aber immerhin schon bis zur unteren Bonaduzer Alp gekommen ist. Liz und Heidi lieben ihr Velo für „Fun und Fahrtwind“ und radeln damit in den Gemüsegarten, zum Werkhof oder zum Rhein.

Carlo wiederum ist mit seinem dreissig Jahre alten Kettler-Alurad fast täglich Richtung Rhäzüns und Lag unterwegs, begleitet an der leichten Leine von Hund Timo. Dieser läuft dann im freien Feld ohne Leine locker mit. Erst vor fünf Jahren hat sich Silvio bei Bieler Sport Bonaduz ein E-Bike gekauft. Er liebt Bergstrecken, zum Beispiel hinauf nach Scardanal. Und das alte Velo von Jolanda ist eines Nachts gestohlen worden – es kam aber kürzlich am Bahnhof wieder zum Vorschein, mit einem Platten.

Schliesslich gibt es noch jene Menschen, die gerne begleitet von einem Bus und einer Gruppe mit dem Zweirad unterwegs sind. So wird man Pésché im September am Plattensee antreffen können. Und ich war im Juli eine Woche im schönen Altmühltal mit Basisort Gunzenhausen. Aber wer kennt schon Gunzenhausen, diese hübsche kleine mittelalterliche Stadt…

Kurz und gut, heute habe ich alle Fahrräder im Veloständer draussen, in der Garage und im Keller gezählt: ich kam auf dreissig Exemplare, dazu zwei Trottinetts. Ach ja, bald sind es noch zwei Räder mehr, wenn Franziska und Ueli als neue Mieter im Herbst bei uns einziehen – herzlich willkommen in unserm Veloparadies!

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