Lucie, der Wirbelwind im Haus ibc

Jetzt gibt Lucie etwas ungeduldig Ton an, das heisst, nachdem ihr Freund Paco an dieser Stelle ein Interview geben durfte, will die junge Hündin auch zu Wort kommen. Ist ja klar – den lebensfreudigen Wirbelwind kennen und lieben alle im Haus ibc – aber was ist das eigentlich für eine Rasse?

Du Lucie, wo kommen deine Vorfahren her, und was hast du so alles in deinen Genen?

Ich bin ein West Highland White Terrier, kurz genannt ein Westie. Mein Ursprung liegt im Schottischen Hochland. Diese Hunde setzte man früher zur Jagd auf Füchse und Dachsen ein. Aber sie jagten nicht als Fährtensucher an der Leine des Führers, sondern in der Meute. Ein in die Enge getriebenes Beutetier verteidigten sie mit aller Kraft. Kannst dir vorstellen, was das für ein Radau war!

Bei deinen Ahnen war also viel Mut und Unerschrockenheit gefragt. Doch in der Umgebung von Bonaduz gibt es ja auch Füchse und Dachsen. Muss man befürchten, dass du plötzlich in so einem Fuchsbau verschwindest?

Ach was: Ich bin halt robust und ausdauernd, voller Lebensfreude und immer zum Spielen aufgelegt. Ich kann auch ganz gut mit meinem Meister Rainer in der Wohnung herum toben, aber ein Schosshündchen bin ich tatsächlich nicht. Mir gefällt es, dass ich in der ibc quasi mit allen hier Wohnenden befreundet bin, also auch mit den beiden andern Hunden Paco und Timo.

Du bist also lieb und nett zu allen, aber ist es dir nie langweilig, wenn deine Chefs Ursi und Rainer mal keine Zeit zum Spazieren haben?

Wo denkst du hin! Ich sitze auch gern einfach auf dem Balkon und beobachte von hier aus, was läuft. Kommt die rote Katze vom Nachbarhaus daher, dann belle ich halt laut. Auch wenn ein Mensch auftauchen sollte, der nicht hierher gehört, gebe ich Warnsignal.

Aha. Und wie hast du dich denn kürzlich auf Ursis Velo gefühlt? Man hat euch nämlich beobachtet…

Ja, das darf man ruhig sehen: ich bin mächtig stolz, dass die beiden mich auf ihren Velotouren mitnehmen. Ursi hat sich zuvor in der Hundeschule beraten lassen wegen der Korbgrösse für mich. So sitze ich also vollkommen behütet auf Ursis Gepäckträger und habe freie Sicht auf die Landschaft. Nach einer eher kurzen Probefahrt haben sie am Sonntag eine richtig grosse Tour mit mir gemacht – von Andeer nach Juf und zurück! Du siehst, ich erlebe wahre Glücksgefühle in meinem Hundeleben.

Lucie, ich danke dir für dieses Gespräch.

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