Die Idee kam aus der Waschküche

Mann kann ja als Verein oder Genossenschaft ein Jahresprogramm machen und an der GV vorstellen – aber dann kommt es doch häufig anders. Ganz vom Wetter abhängig sind die Anlässe im Garten. Ist dann einmal ein Hoch angesagt, so heisst das noch lange nicht, dass sich auch jemand findet, der das Feuer für einen Grillabend anwirft. In unserm Haus sind die Leute jetzt ja wieder ziemlich reisefreudig, so dass sich die Frage stellt: Kommt dann überhaupt jemand?

Aber gute Ideen entwickeln sich ja mitunter in der Waschküche. (Nebenbei: hier stehen vier Maschinen und ein Tumbler. Es muss sich niemand an einen bestimmten Waschtag halten, auch kein Münz einwerfen, man bedient einfach das Gerät, das gerade frei ist). Also dort vor der Waschmaschine hantiert Ruth mit der Waschzaine, als ich mit einem Arm voller Wäsche dazu stosse. Sie, die noch gar nicht lange hier bei uns in der ibc wohnt, findet, man sollte doch noch diese Woche einen Grillabend planen. „Würdest du mir helfen beim Anfeuern?“

Das muss man mir nicht zweimal sagen. Klar übernehme ich einen Teil der Vorbereitungen: Platz unterm Baum von den dürren Kirschen reinigen und vor allem ein Info-Mail an alle senden, Holz und Anfeuerhilfe bereitstellen, Gläser und Teller richten. „Meinst, sechs Teller reichen?, sagt Ruth noch, aber dann kommen ganze 17 Leute. Und ja, das Feuer hat Ruth mit nur einem Zündhölzli zugange gebracht. Es werden Würste, Bratkäse, Spiessli, Zuckermais auf den Grill gelegt, Rauch steigt auf und die Stimmung ebenfalls. Ruth und ich dürfen ein Lob für die Organisation entgegen nehmen.

Nur mit den langstieligen Rotweingläsern ist es so eine Sache: kommt etwas Wind auf, dann kippen sie und zerbrechen. Da Kartonbecher keine Alternative sind, sollten wir uns vielleicht standfeste Veltlinergläser anschaffen. Die gibt es ja noch im Brockenhaus.

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