Eine Juke-Box mit Schnulzen für alle

Der grosse Gemeinschaftsraum unserer ibc in Bonaduz hat eine attraktive Bereicherung erfahren: seit kurzem steht hier zwischen Cheminée und Bücherwand eine Musikbox (oder auch Juke-Box genannt). Aber wie kommt unsere Genossenschaft zu so einer Rarität? Diese originelle Musikkiste, mit der sich nach Einwurf einer Münze kleine Singleplatten abspielen lassen, findet man ja kaum mehr in einem Restaurant.

Ruth Werder, immer aktiv wenn sich jemand für die Miete einer Wohnung interessiert, berichtet:

Eine Dame aus Zizers sah sich bei uns nach einer grösseren Wohnung um, denn sie müsse ja noch eine etwa dreissig Jahre alte Musikbox unterbringen. Nun, aus dem Mietvertrag wurde in diesem Fall nichts. Es kam eine andere Mieterin, doch die Musikbox blieb gleichwohl bei uns. Unsere Nostalgie-Fans im Haus (das sind neben Ruth noch Hanspeter, Ruedi und Pésché) machten der Dame ein Kaufangebot.

Dann ging es nur noch um den Transport und schon stand dieses Kultobjekt in unserm Gemeinschaftsraum. Die provisorische Einweihung verlief ziemlich ausgelassen: es ertönten laufend so herrliche Songs und Schnulzen wie „Der Mann im Mond“ oder „Non, je ne regrette rien“. Aber „Ob-La-Di-Ob-La-Da“, es muss alles seine Richtigkeit haben, weshalb unser Vorstand nächstens eine Umfrage startet: Darf die Box definitiv im Haus bleiben? Bisher habe sie allerdings nur freudige Reaktionen festgestellt, meint Ruth, und sie plane schon eine Nostalgie-Feier, wo dann alle ihre Lieblingssingle abspielen könnten.

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