Unser Bahnhof: Wir sind gern am Schalter

In Sichtnähe zu unserer Liegenschaft an der Oberen Bahnhofstrasse 4 und 6 befindet sich das Bahnhofsgebäude von Bonaduz. Dass die doch eher kleine Gemeinde Bonaduz noch einen eigenen Bahnhof mit bedientem Schalter hat, das ist für die ibc immer ein Werbeargument, wenn es darum geht, neue Mieter für unsere Wohnungen zu gewinnen. Ein gewichtiger Pluspunkt!

Viele von uns schätzen es ja auch, dass man hier nicht nur einen Automaten vorfindet, sondern von Montag bis Freitag vormittags ganz normal „wie früher“ am Schalter ein Billett lösen kann. Dafür sorgt Carmen Gredig, die ihre Kundschaft kompetent und geduldig berät. Doch kürzlich fing mich die Bahnbetriebsdisponentin auf dem Perron ab: „Susi, hast einen Moment für mich Zeit?“ Sie sei nämlich in Sorge, weil der Bahnhof Bonaduz in der Jahresrechnung einen erheblichen Verlust ausweise. Es habe im Corona-Jahr wenig Kundschaft gegeben, und auch die Erlebnisfahrten der Dampffreunde der Rhätischen Bahn konnten nicht stattfinden.

Ja und dann würden halt viele ihr Ticket online auf dem Handy besorgen. Aber was, wenn der Schalterdienst deswegen plötzlich schliessen muss? Nun, ich setze mich zuhause ans Laptop und starte gleich unter unsern Genossenschaftern eine „Sensibilisierungs-Umfrage“. Zwanzig Personen antworten und alle bringen ihre Sympathie für den Bahnhof zum Ausdruck, so etwa Pésché, der den gemütlichen, liebevoll dekorierten Wartesaal schätzt. Esther findet es toll, dass man am Schalter auch Kaffee bekommt. Einige von uns kaufen regelmässig sogar ein Erstklass-GA am Schalter. Claudio und Monika holen unter anderem die Mitfahrkarten für ihre Enkel am Schalter und Francine fand hier sogar schon Spielsachen für ihre Enkel.

Barbara, die den bedienten Bahnhof sehr schätzt, gibt jedoch zu bedenken, dass wir uns der Digitalisierung nicht entziehen können. Wenn es schnell gehen müsse, dann kaufe sie ihr Ticket übers Smartphone. Schliesslich wohnen bei uns auch noch einige Automobilisten, auf die wir ab und zu für Transportfahrten gerne angewiesen sind. Aber als Fazit: Die Leute der ibc zählen sicher zur treuen Kundschaft unseres Bahnhofs. Und wenn Esther fragt: „Ich könnte ja das BüGa am Schalter bezahlen anstatt online – nützt das?“ Dann heisst die Antwort „unbedingt!“ – damit Carmen Gredig weiterhin genügend Umsatz ausweisen kann.

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