Mit dem Fernsehen in guter Gesellschaft

Diese Woche kommt die „buonacompagnia ibc“ am Fernsehen, und zwar am Dienstag in der Sendung „Mini Schwiiz – dini Schwiiz“. Ja, ich bin dabei und vertrete quasi das Dorf Bonaduz und natürlich auch unsere Wohngemeinschaft ibc. Vor fast einem Jahr, als ich mich beim Schweizer Fernsehen beworben hatte, musste ich Formulare ausfüllen: was hat Bonaduz zu bieten, was möchtest du vorstellen?

Gar nicht so einfach, denn in unserm Dorf gibt es keine Palazzi oder schöne Riegelbauten, keine Seilbahn, auch kein Museum. Dafür immerhin einen herzigen Bahnhof, der noch Schalterstunden hat. In der Kategorie „Tradition“ hätte ich so gerne die Kirche St. Georg hoch über dem Hinterrhein vorgestellt, wollte doch vom hl. Georg erzählen, der hier mit seinem Pferd über die Schlucht gesetzt hat. Aber nichts da – dieser Schatz aus dem Mittelalter befindet sich auf Gemeindegebiet von Rhäzüns, gehört also nicht den Bonaduzern.

Ein Velotürli zum Lag mit Besuch unserer Bikefachleute bei Bieler Sport musste aber sein. Hier führte Spezialist Marco Caluori vor, wie man bei einem Platten selber den Schlauch ersetzen kann. Dann war Drehpause, Mittagessen für das Kamerateam und die fünf Laienschauspieler in der Pizzeria.

Und die Kulinarik? Gut, dass wir in Bonaduz einen versierten Koch und Metzger haben. Ich war heillos froh, dass Geri Bieler das Thema „Zigeunerspiesse“ übernahm und mit Feuer und Fleisch zum Blockhaus kam. Weil ich ja eher als Obst- und Gemüsefreundin gelte haben mich die lieben Kollegen gleich auf den Arm genommen. Aber ich gab mich als Teilzeitvegetarierin aus und schenkte grosszügig vom Bonaduzer „Vignel“ in die Gläser.

Jetzt sollte ja jedes Dorf etwas Einzigartiges vorstellen. Was hat Bonaduz, was es sonst nirgendwo im Kanton Graubünden gibt? Tatsächlich gibt es etwas, und um diese junge Sparte in der Kategorie „Tradition“ zu zeigen, bekam ich Unterstützung von Andi Weber, Leiter der Bonaduzer Gemeindebetriebe. Es handelt sich nämlich um den Friedwald.

Ja, und dann hat mich die Regie nachhause gefahren, denn die vier andern Teilnehmenden sollten mich als Gastgeberin mitsamt meinen Einfällen bewerten. Ob das gut heraus kam? Für mich egal, denn mir hat es einfach Freude gemacht, Bonaduz als meinen Herzensort vorzustellen. Bonaduz und die Genossenschaft Wohnen 50+.

Ein Kommentar zu „Mit dem Fernsehen in guter Gesellschaft

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  1. Einmal mehr danke, liebe Susi, für diesen erfrischenden Beitrag. Auch ich finde Bonaduz Spitze!!!

    Mit liebem Gruss und blib xund!

    Kurt

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